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Diesdorfer Klosterkirche

Die Diesdorfer Klosterkirche stellt ein historisch bedeutsames Kleinod der Altmark dar. Die Besucher unserer Geimeinde haben jederzeit die Möglichkeit sich von der Baukunst der alten deutschen Meister zu überzeugen. Da wir keine festen Öffnungszeiten eingerichtet haben, melden Sie eine gewünschte Führung bitte beim evangelischen Pfarramt an.
Tel.:03902 /327 oder 03902 / 93 96 40

Die Klosterkirche in Zahlen
 
1161
Stiftung eines Augustiner- Chorherren Stifts durch den Grafen Hermann von Warpke-Lüchow
1182
wurde lt. vorliegenden Informationen mit dem Backsteinbau begonnen  
1220/30
Bauvollendung  
1332
nachträglicher Einbau einer Heilig - Grab - Kapelle in zwei östliche Joche des nördlichen Seitenschiffs  
Anfang
15. Jh.
Ausbau des Raumes westlich der Nonnenempore (Mariensaal)  
1827
Entfernung des Dachreiters über dem Chor
1863 -
1872

Durchführung von Restaurierungsarbeiten

 -Erweiterung der Orgelempore
 -Erneuerung der Brüstungen von
  Orgelempore und Nonnenempore
 -Neubau der Orgel vom Magdeburger
  Orgelbauer Carl Böttcher
 -Einbau einer Kanzel
 -Aufsetzen eines Turms über dem
  Mitteltei des Westriegels (vorher
  Dachreiter  

1907
Instandsetzung der Kirchenfundamente  
1952
Rekonstruktion der nördlichen Nebenapsis
1966-72
Instandsetzung und Neueinrichtung  
1970
Erneuerung des Fußboden

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Die romanische Backsteinkirche ist mit die erste in der Altmark, die ein völlig ausgebildetes Gewölbesystem (Kreuzgratgewölbe) erhielt. Im Inneren besticht sie durch den Bau im gebundenen System. Das Äußere der Kirche zeigt Schmuckelemente wie Lisenen, Kreuzbogenfries, Rautenfries, Zickzackfries und Deutsches Band.


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         Ausstattung:

  • Neugotische Taufe aus Zink (1920)
  • Schlichte neuromanische Kanzel
  • Orgel mit Prospekt in frühgotischen Formen
  • Triumphkreuzgruppe (ca. 1490)
  • Heiliges Grab, darin Schrein mit Schnitzfigur des liegenden Christus (1330)
  • Knaggen mit Reliefs
  • Grabsteinplatte mit Ritzzeichnug des Grafen Heinrich von Lüchow (1273)
  • Schnitzfigur des Augustinus (1994)
       

Für durchreisende Touristen sind Adressen und Telefonnummern des Pfarramtes im Schaukasten vor der Kirche zu finden, um eine unangemeldete Besichtigung oder kleine Führung zu ermöglichen

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